IBM Software Lizenzierung nach Processor Value Units (PVU)
IBM hat zum 10.11.2006 eine Änderungen in der Lizenzierung von IBM Middleware vorgenommen: Software, die bislang nach Prozessoren lizenziert wurde, wird nunmehr nach Processor Value Units (PVU) lizenziert. Dabei entspricht 1 bisheriger Prozessor nun 100 PVUs, 1 PVU kostet 1/100 des bisherigen Prozessor-Preises. Eine Preiserhöhung ist damit nicht verbunden. Ein Single Core Prozessor wird mit 100 PVUs berechnet.
Anmerkungen:
| 1. Intel bezeichnet seine Prozessoren mit einer "Prozessor-Nummer", AMD mit einer "Modell-Nummer". Diese sind in der oben aufgeführten Tabelle unter "Prozessor Modell-Nummer" zusammen gefasst. Die Prozessor Modell-Nummer führt keine Buchstaben mit, sondern nur Zahlen. Die eigentliche Nummer kann aber Buchstaben enthalten. Beispielsweise ist "X5365" als Prozessor Modell-Nummer "5365" aufgeführt und kann in der oben aufgeführten Tabelle in der Spanne "5000 to 5499" eingeordnet werden. |
| 2. Die PVU Anforderungen für Intel Nahelem EX Prozessoren ist von der maximal möglichen Anzahl an Sockets auf dem Server abhängig. Falls Sockets von zwei oder mehreren Servern zu einem Symmetric Multiprocessing Server (SMP) miteinander verbunden sind, erhöht sich die maximale Anzahl an Sockets je Server. |
Anmerkungen:
| 1. Integrated for Linux (IFL) / Central Processor (CP) sind jeweils mit einem Core gleichzusetzen. |
| 2. Bezieht sich auf System z9, eServer zSeries oder System/390 Server. |
| 3. Nur für Power Processor Element (PPE) Cores. |
| 4. Die PVU Anforderungen für POWER7 Prozessoren ist von der maximal möglichen Anzahl an Sockets auf dem Server abhängig. |
| 5. Mit z196 ist die IBM zEnterprise 196 gemeint. |