Mit der Jazz Plattform vereinfachen Sie die Zusammenarbeit in Softwareprojekten und gestalten die Softwareentwicklung interaktiver, produktiver und transparenter.
Da die Anforderungen an Softwaresysteme immer umfangreicher und komplexer werden, wird Software heute fast ausschließlich in Teams entwickelt. Mit steigender Größe sowohl der Projekte als auch der Entwicklungsteams wird die effektive und reibungslose Koordination der Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten dabei zum zentralen Faktor für die erfolgreiche Projektdurchführung.
Integrierte Entwicklungsumgebungen verbessern zwar in hohem Maße die individuelle Produktivität der einzelnen Projektbeteiligten, unterstützen jedoch die Zusammenarbeit im Team nur rudimentär, beispielsweise durch Versionsverwaltung der einzelnen Entwicklungsartefakte. Ergänzend sind Werkzeuge und Mechanismen erforderlich, welche die Zusammenarbeit im Team planen und koordinieren und so die Produktivität des gesamten Teams verbessern, die einzelnen Teammitglieder dabei jedoch so wenig wie möglich einschränken und nicht unnötig mit Verwaltungstätigkeiten belasten.
IBM stellt mit Jazz ein erweiterbares Framework zur Verfügung, welches Personen, Prozesse und Ressourcen, die mit der Softwareentwicklung in Verbindung stehen, dynamisch zusammenbringt und synchronisiert. Jazz selbst ist allerdings kein Produkt, sondern eine Technologieplattform. Basis der Jazz Plattform ist der Jazz Team Server, der mit den Jazz Foundation Services spezielle Dienste zur Verfügung stellt, die von den entsprechenden Werkzeugen genutzt werden können. Die Jazz Plattform bietet dank der Umsetzung der OSLC* Spezifikation eine auf offenen Services basierende Architektur:
Dadurch wird die Interaktion zwischen Werkzeugen unterschiedlicher Disziplinen der Softwareentwicklung bzw. deren einzelner Artefakte möglich. Zudem lassen sich auch nicht Jazz-basierte Werkzeuge in Jazz integrieren, sofern diese die entsprechenden OSLC Schnittstellen selbst implementieren oder via OSLC Adapter angebunden werden. Mit Jazz lassen sich also die Herausforderungen des Softwareentwicklungsprozess komplett und in einer Technologieplattform abdecken. Mit der Erfahrung im Einsatz der OSLC-Services von Jazz für die Anbindung anderer Werkzeuge und Daten, kann die ARS ihren Kunden in ganzheitlichen Lösungsszenarien zur Seite stehen.
IBM bietet eine ganze Palette an Jazz-basierten Werkzeugen, mit denen man den kompletten Lifecycle von Entwicklungsprojekten abdecken und diesen, durch die hervorragend Integration zwischen den Produkten untereinander, effizient vorantreiben kann. ARS investiert seit der ersten Betaversion von Jazz Anfang 2008 massiv in die neue und offene kollaborative Tool-Plattform und die darauf basierenden Werkzeuge. Seither ergaben sich eine Vielzahl an Kundenprojekten und Events zu Jazz und Rational Team Concert, Rational Quality Manager, Rational Requirements Composer, Rational Asset Manager und Rational Project Conductor. ARS hat Erfahrung mit dem praktischen Einsatz von Rational Team Concert (RTC) in Projekten beginnend mit der jazz.net 0.x Beta bis zur heutigen RTC Version 2.x und ist Teil der Closed Managed Beta zu RTC 3.0, das von IBM gerade erst angekündigt wurde. Da das Projekt- und Ressourcenmanagement in kollaborativen Software-Entwicklunsgprojekten für ARS und ARS Kunden sehr wichtig ist, engagierte sich ARS maßgeblich in dem Closed Managed Beta Programm der IBM zu Rational Project Conductor.
IBM Rational Requirements Composer (RRC) stellt Funktionen zur Anforderungsdefinition zur Verfügung, die es verteilten Teams ermöglichen, Anforderungen aufzudecken, zu erfassen, aufzuarbeiten und zu diskutieren.
IBM Rational Team Concert (RTC) stellt eine kollaborative Entwicklungsumgebung zur Verfügung, die es Entwicklern und Entwicklerteams ermöglicht, auch über Grenzen hinweg optimal zusammen zu arbeiten.
IBM Rational Quality Manager (RQM) ist ein web-basiertes Werkzeug, das Funktionen für die Planung von Tests, Workflow-Kontrolle, Tracking und Reporting bereitstellt und somit die Qualität von Softwareprojekten auch in verteilten Teams gewährleistet.
IBM Rational Project Conductor (RPC) ist eine derzeit kostenfreie Erweiterung des RTC um klassische Aufgaben des Projektmanagement im Kontext von mit RTC durchgeführten Projekten zu unterstützen. Aufwände, Ressourcen, Kosten und Risiken sind damit detailliert und flexibel planenbar.
IBM Rational Insight liefert bewährte Messverfahren zur Überwachung und Analyse der Performance von Softwareprojekten und ermöglicht so den Überblick über mögliche Risiken, aktuelle Status und Trends.
IBM Rational Build Forge ist ein Framework, mit dessen Hilfe sich Entwicklungsprozess und Prozesse zur Bereitstellung von Software abbilden, automatisieren und kontrollieren lassen.
IBM Rational Asset Manager (RAM) ermöglicht einen professionellen Umgang mit Assets in der Software-Entwicklung und erlaubt eine effiziente und zugleich anspruchsvolle Verwaltung der Assets an sich.
Jazz machte es mit Version 2.0 von Rational Team Concert, Rational Quality Manager und Rational Requirements Composer bereits möglich, diese unter dem Stichwort Collaborative Application Lifecycle Management (C/ALM) untereinander zu integrieren. Hierfür musste allerdings jedes einzelne Produkt auf einem eigenen Jazz Team Server installiert werden. Und wollte beispielsweise ein Analyst, der sich um die Requirements im RRC kümmert, auf den RTC zugreifen, musste hierfür ein neuer User im RTC angelegt und entsprechend auch die Lizenz erworben werden. Das kann in manchen Fällen natürlich sehr schnell sehr teuer werden. Abhilfe schafft hier das neue Projekt der Jazz Community.
Rational Workbench** for Collaborative Lifecycle Management bringt die unterschiedlichen Disziplinen der Softwareentwicklung auf der Jazz Plattform zusammen und ermöglicht dadurch eine disziplinenübergreifende Sicht – basierend auf nur einem Jazz Team Server (falls gewünscht):
Die Jazz-basierten Produkte Rational Team Concert, Rational Quality Manager und Rational Requirements Composer sind also nicht nur hervorragend miteinander verküpft, sondern auch disziplinenübergreifend verwaltbar und der komplette Entwicklungszyklus transparenter – mit vereinfachter Installation, vereinfachter Lizenzierung, zentraler Administration und verbesserter Integration der einzelnen Produkte. Somit lässt sich der komplette Lifecycle der Softwareentwicklung optimal abdecken.
Als Teilnehmer der closed Beta zu Rational Workbench for Collaborative Lifecycle Management freuen wir uns auf die Veröffentlichung im ersten Halbjahr 2011 – durch die vereinfachte Lizenzierung und der zentralen Administration über alle integrierten Produkte wird das Thema Jazz noch spannender für unsere Kunden, als es bisher schon ist.
Schon mit Release der ersten Beta von Jazz in 2008 haben wir gesehen, dass Jazz nicht nur ein Trend ist, sondern eine einzigartige kollaborative Tool-Plattform, die Softwareprojekte in Zukunft revolutionieren wird. Die Erfahrungen aus der closed Beta zu Rational Workbench for Collaborative Lifecycle Management bestätigen unsere Vermutungen.