ARS Computer und Consulting GmbH Spacer Grafik ARS Systemhaus    Grafik Application Development    Grafik IT Infrastruktur    Grafik Lizenzen    Grafik Training   
ARS Systemhaus
Profil
Lage und Anreise
Stellen
Presse
Rezension: Enterprise Java mit IBM WebSphere
Ihre System i spielt ganz vorne mit!
Formal fundierte Modellierung von Geschäftsprozessen
Computer Reseller News 42/2005: Unkomplizierte Projekte mit SOA
JavaMagazin 5/2005: Das RAD neu erfunden?
JavaMagazin 6/2005: Der sechste Sinn
Notes Magazin 07/2004: ARS erweitert Schulungsangebot um Rational
JavaMagazin 2/2004: Web[en] mit Struts
JavaMagazin 4/2003: WebSphere Application Server V5
JavaMagazin 3/2003: WebSphere Studio Application Developer V5
ms-Monatsspiegel 7-8/2002: Der direkte Draht zum Hersteller
eNews-Magazin 06/2002: Web Services
JavaMagazin 12/2001: VisualAge for Java 4.0 und sein Nachfolgeprodukt
JavaMagazin 11/2001: Der IBM WebSphere Application Server 4.0 im Überblick
AGBs und Impressum
Impressum
SiteMap
Suche
 
Kontakt

eNews-Magazin 06/2002: Web Services



Es bleibt spannend - Web Services eröffnen neue Möglichkeiten!

Die ARS Computer und Consulting GmbH aus München ist aktiv im Bereich Web Services. Durch die langjährige Erfahrung mit Know-how-Transfer und Projektleistungen bei Application Server- und Java-Technologie kann ARS auch im Bereich IT-Infrastruktur als Service Provider auftreten. IBM WebSphere gehört dabei neben Java und Lotus zu den Spezialgebieten. ARS zählt als zukunftsorientiertes Consulting- und Development- Unternehmen zu den IBM und Lotus Premium Partnern.
Joachim E. Gucker ist Vertriebs- und Marketingleiter bei der ARS Computing und Consulting GmbH. In unserem Interview berichtet er über die innovativen Entwicklungen in der Anwendungsentwicklung und -integration und die neuen Horizonte der Internet-Nutzung, die sich durch Web Services eröffnen.

Zur Person:
eNews:
Herr Gucker, was für einen Beruf haben Sie erlernt?
Gucker:
ein Beruf ist Informatiker. Ich habe mein Diplom an der TU München gemacht. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich nicht mein Leben lang hauptsächlich mit Maschinen zu tun haben wollte.
eNews:
Wie lange arbeiten Sie schon bei ARS?
Gucker:
Im Februar habe ich mich über mein fünfjähriges Jubiläum bei ARS gefreut und zugleich gewundert. Es ist manchmal erstaunlich wie die Dinge sich entwickeln.
eNews:
Wie sieht Ihr Job dort aus?
Gucker:
Ich verbringe meine Zeit zum sehr großen Teil mit Kommunikation mit Kunden, Partnern und Kollegen. Als Leiter für die Bereiche Marketing und Vertrieb ist das ja eigentlich nicht verwunderlich. Beide Bereiche haben sehr viel mit Kommunikation zu tun. Wenn Sie mich durch den Tag begleiten würden, sähen Sie mich in Meetings, am Telefon und an meinem treuen Arbeitsgerät einem IBM ThinkPad.

Zum Thema:
eNews:
Was hat Ihr Job mit Web Services zu tun?
Gucker:
Einer unserer drei Geschäftsbereiche ist Anwendungsentwicklung und -integration mit dem Schwerpunkt auf Enterprise Java und die IBM WebSphere Plattform. Web Services sind eine sehr aktuelle Entwicklung, welche gerade in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielen wird. Es gehört auch zu meinen Aufgaben das Potential neuer Technologien für uns und die Projekte unserer Kunden zu bewerten. Mein Team im Vertrieb und unsere Consultants beraten Kunden sowohl strategisch, wie auch bei der konkreten Umsetzen aktueller IT-Technologie in ihren Unternehmen. Dabei wollen die Kunden schließlich wissen, ob und wie sie Web Services oder andere Technologien einsetzen können und wie ihr spezifischer Nutzen dabei aussieht.
eNews:
Wozu braucht man Web Services?
Gucker:
Web Services sind eine standardisierte und hoch flexible Schnittstelle, um unterschiedlichste Systeme miteinander kommunizieren zu lassen. Unter Einsatz von etablierten Internet Technologien, wie dem HTTP Protokoll und einem voll auf XML basierenden Informationsaustausch können Anwendungen über System- und Unternehmensgrenzen hinweg gegenseitig Services, d.h. bestimmte Funktionen, anbieten oder nutzen. Vor allem durch das Engagement der IBM sind Web Services in offener und herstellerneutraler Standard geworden, den praktisch alle großen IT Anbieter auch unterstützen - inklusive Microsoft. Für Kunden bedeutet das eine Chance Anwendungsintegration in ganz neuem Ausmaß tatsächlich zu realisieren und damit aus den getätigten Investitionen in ihre IT Systeme viel höheren Nutzen zu ziehen.
eNews:
Wo werden Web Services heute konkret eingesetzt?
Gucker:
Wir sehen Web Services heute erst in Pilotprojekten. Die Technologie empfiehlt sich an vielen Stelle, weil sie die bereits bestehende Infrastruktur nutzt. Das erleichtert sehr vieles. Wenn Sie heute ein Projekt implementieren wollen, wo sie eine flexible Kommunikation zwischen Anwendungen über die Firewalls zweier oder mehrerer Unternehmen hinweg benötigen, oder wenn Sie Integration zwischen der Microsoft .NET und der Java Welt anstreben, sollten Sie prüfen, ob Web Services nicht genau das bieten was sie brauchen. Wie aber bereits gesagt, ist das Thema noch sehr jung.

Zum Projekt:
eNews:
Hat ARS bei einer so neuen Entwicklung bereits Pläne für ein Web Services-Projekt?
Gucker:
Nun, ja. Wir sind als Systemhaus hauptsächlich in den Projekten unser Kunden tätig. Einige sehen sich derzeit Web Services sehr genau an und bewerten die
Möglichkeiten bzw. prüfen inwieweit geplante Lösungen sich besser damit realisieren lassen oder wie sich Ihre Geschäftsprozesse durch Anwendungsintegration mittels Web Services verbessern oder erweitern lassen. Auch hier gibt es Pilotprojekte. Das sind aber streng genommen nicht „unsere" Projekte. Im Hause ARS haben wir mit Web Services auch bereits einiges getan. Unsere Consultants haben sich damit intensiv auseinandergesetzt. Das Trainingsprogramm wurde letztes Jahr um das Thema Web Services ergänzt, sowie auch unsere Schulungen für Entwickler zu den aktuellen WebSphere Tools. Darüber hinaus hat unser WebSphere Team ein umfangreiches Fachbuch geschrieben, welches derzeit im Druck ist. Es ist deutschsprachig, hat den Titel "Enterprise Java mit IBM WebSphere", bietet Theorie und Praxis zu Java und IBM WebSphere Application Servern und Tools auf über 1000 Seiten. Wenn die Leser es ab Anfang Juli dieses Jahres in Händen halten, finden sie darin natürlich auch ein Kapitel zur Theorie und dem praktischen Einsatz von Web Services.
eNews:
Möchten Sie etwas zur möglichen Projektdauer sagen?
Gucker:
Sie meinen bei unseren Kunden? Ich habe den Eindruck, da kann man nichts Allgemeingültiges sagen. Ich denke, dass ein Großteil der Dauer eines Projektes für den produktiven Einsatz, welches Web Services beinhaltet, in die Konzeption fließt. Die eigentliche Implementierung eines Web Services ist besonders mit aktuellen Werkzeugen wie dem IBM WebSphere Studio Application Developer wirklich nicht das Thema. Das geht effizient und schnell. Ein Kunde muss erkennen, welche Web Services er anbieten oder nutzen möchte und was ihm das an messbarem Nutzen bringt. Das ist das Entscheidende.
eNews:
Was kann ein solches Projekt Ihrem Kunden bringen?
Gucker:
Unternehmen nutzen das Internet und seine Technologie heute vornehmlich für die Kommunikation und Präsentation. Wir glauben, dass es mehr zu einer Plattform für Anwendungen und deren Integration wird. Kunden können den Wert und die Flexibilität Ihrer Anwendungen für das tägliche Geschäft stark verbessern und Web Services sind ein Aspekt dabei.

Zur Zukunft:
eNews:
Wie ist Ihre Vision zu „e-business“?
Gucker:
Ich denke e-business wird so selbstverständlich wie der Strom aus der Steckdose. Viele werden es gar nicht mehr als etwas eigenständiges wahrnehmen. Für uns und unsere Kunden ist und bleibt die Technologie dahinter wie ein Stück schönes Holz in der Hand eines Schreiners. Es kommt wirklich auf die Person an, was man daraus macht.
eNews:
Dürfen wir Ihr persönliches Motto erfahren?
Gucker:
Gerne. Ich glaube nicht, dass ich dieses eine zentrale Motto habe, das sie jetzt gerne hören wollen. Vielleicht mehr eine Einsicht: Das Leben bleibt spannend.
eNews:
Herr Gucker, wir danken Ihnen für das Gespräch.


Mit ARS sprach die especial - Redakteurin Stefanie Gruber


Download especial-2002-06.pdf (216 KB)